Ins Leben gerufen von Friedrich Wilhelm IV., dem „Romantiker auf dem Königsthron“, wurde das Krongut Bornstedt landwirtschaftliches Mustergut und jahrelang Wohnstätte für die Familie des Kronprinzen (des späteren „99-Tage-Kaisers“ und Vater des letzten deutschen Kaisers Wilhelm II.).
Was wie ein gut gepflegter Gutshof mit einem Hauch von Toskana aussieht, ist das Ergebnis jahrelanger Rekonstruktionsarbeiten. Gebäude, die Jahrzehnte als Lager oder Geräteschuppen dienten, wurden wieder in einen Zustand versetzt, der das einstige romantische Gesamtkunstwerk gut erahnen lässt.
Vom Herrenhaus bis zum Kuhstall war alles für ein ländliches Leben vorhanden. Mit der Neuentdeckung dieses Kleinods in der Potsdamer Kulturlandschaft haben sich allerdings die Nutzungszwecke der Gebäude weitgehend geändert.
Das Herrenhaus dient heute u.a. als Standesamt, in die Ställe und Scheunen sind feine Restaurants, Spezialitätengeschäfte und Manufakturen eingezogen. 21 traditionelle Handwerksbetriebe haben sich hier angesiedelt.
Hier gibt es den Hofbäcker, den Hofbuchladen, den Hofflorist, die Hofbrauerei und kaiserliche Salons – ideale Voraussetzungen für Events aller Art. In der „Brandenburg-Manufaktur“ werden vom Snaddornlikör bis zu Töpferwaren, Holzspielzeug und Putzmacher-Hüten Besonderheiten aus der regionalen Produktion angeboten. In der Glasbläserei sieht man staunend zu, wie sich eine heiße Glaskugel in ein kleines Kunstwerk verwandelt. Bei Wochenendveranstaltungen füllt sich der Gutshof mit vielen weiteren Ständen und Attraktionen. Dann ist Hoffest, Erntefest, Weihnachtsmarkt oder…
Gelegentlich marschiert hier auch die Garde der Langen Kerls auf und führt ihr Exerzierregelment vor.
Anmeldung unter 0181-5766488 (0.12€/min aus dem Festnetz).